Ratgeber Neoprenanzug für Damen

Neoprenanzug für Damen

Ganz egal, ob zum Kiten, Surfen, zum Tauchen oder für einen anderen Wassersport – auf einen guten Neoprenanzug solltest du dabei in keinem Fall verzichten. Denn nur so kann vermieden werden, dass du Unterkühlst und deine Haut durch Wind, Salzwasser und natürlich auch durch das Sonnenlicht belastet wird. Die Qualität eines Neoprenanzugs erkennst du allerdings nicht nur an der rein objektiven Qualität, sondern auch daran, ob er zu dir passt, gut sitzt und für deine sportlichen Aktivitäten geeignet ist. So musst du verschiedene Kriterien beachten, ehe du dich für ein bestimmtes Modell entscheidest. Worauf es bei der Auswahl ankommt, zeigen wir dir hier.

Neopren Damen

Die verschiedenen Arten des Neoprenanzugs im Überblick

Nassanzug

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Varianten des Neoprenanzugs – diese richten sich jeweils an unterschiedliche Einsatzbereiche. So gibt es beispielsweise zunächst die Nassanzüge, die eng am Körper anliegen und nicht wasserdicht sind. Diese wirst du vor allem im günstigeren Preissegment finden und eignen sich für dich, wenn du surfen, schwimmen oder auch Wasserski fahren möchtest. Allerdings zeichnen sich Nassanzüge durch eine nur relativ geringe Isolierwirkung aus und sollten daher nur in nicht allzu kalten Gewässern genutzt werden.

Trockenanzug

Die zweite Möglichkeit ist, einen Trockenanzug zu kaufen. Diese halten deine Haut trocken und sind somit wasserdicht. Wichtig ist, auf eine Eigenisolation zu achten, denn damit bist du optimal vor Kälte geschützt. Du kannst den Trockenanzug dadurch unter anderem zum Tauchen in kälteren Gewässern tragen. Sollte keine Eigenisolation vorhanden sein, besitzt die Außenhaut nur eine sehr geringe Wärmeisolation. So kann der Schweiß kondensieren und die Kälteschutzbekleidung mit der Zeit befeuchten. Trockenanzüge sind eine gute Wahl, allerdings kosten sie etwa drei Mal so viel wie ein Nassanzug – vergleiche die beiden Varianten und deren Eigenschaften also genau.

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Halbtrockenanzug (Semidry)

Solltest du dich zwischen Trocken- und Nassanzug nicht entscheiden können, bietet es sich an, einen Halbtrockenanzug bzw. Semidry zu wählen. Sie verfügen über zweifache Dichtmanschetten an den Füßen, den Handgelenken und am Hals, so dass die Wasserzirkulation reduziert wird. Auf diese Weise lässt sich der Körper besser vor Feuchtigkeit und Kälte schützen als mit einem Nassanzug. Sei dir jedoch darüber im Klaren, dass diese Variante ebenfalls deutlich mehr kostet als der Nassanzug.

Der Neoprenanzug für Frauen: Worauf du bei einem Kauf achten solltest

Passform

Grundsätzlich solltest du beim Kauf eines Neoprenanzugs für Frauen auf dieselben Aspekte achten wie bei einem Herrenmodell: Die Passform, aber auch die Flexibilität und der Auftrieb müssen stimmen. Abhängig davon, für welchen Zweck du den Neoprenanzug tragen möchtest, sind auch die Anforderungen ganz individuell. Fokussiere dich zunächst darauf, dass dir der Neoprenanzug eine möglichst gute Flexibilität im Schulterbereich sowie bestmöglichen Auftrieb bietet.

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Materialstärke

Auch die Materialstärke ist ein Kriterium, das nicht unterschätzt werden sollte. Sie sorgt gemeinsam mit einer hohen Flexibilität und komfortablen Verschlüssen für den nötigen Tragekomfort eines Neoprenanzugs. Je nachdem, wie wohl man sich in einem bestimmten Modell fühlt und wie warm die Wassertemperatur ist, kannst du demnach einen Neoprenanzug wählen, welcher am besten deinen persönlichen Anforderungen entspricht.

Grundsätzlich wird die Materialstärke von den Herstellern heutzutage in Millimetern angegeben. Zumeist ist die Stärke am Torso etwas dicker, so dass die Wärme bestmöglich isoliert werden kann. An den Armen und Beinen ist das Material dagegen dünner, damit so viel Flexibilität wie möglich erhalten bleibt.

Ein Beispiel: Ein Neoprenanzug 3/2 besitzt am Torso eine Materialstärke von 3 mm, an den Armen und Beinen dagegen eine Dicke von 2 mm. Natürlich gibt es hier teilweise starke Abweichungen, so dass ein Vergleich verschiedener Produkte unbedingt erforderlich ist, wenn du das passende Modell für dich finden möchtest.

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Wie wichtig sind die Nähte bei einem Neoprenanzug für Damen?

Die Nähte sind bei einem Neoprenanzug ein Aspekt, auf den du beim Kauf unbedingt achten solltest. Am gängigsten sind hier vor allem die Varianten Glued, Flatlock und Blindstitch. Abhängig des jeweiligen Modells und der Preiskategorie kannst du entweder eine der genannten Typen oder auch eine Kombinationslösung kaufen. Grundsätzlich bringen die Hersteller Nähte so an, dass sie dich als Sportlerin möglichst nicht stören. So befinden sich an den Schultern gar keine Nähte, was dir viel Bewegungsfreiheit ermöglicht und gleichzeitig auch mehr Schutz bietet.

Sogenannte Flatlock Nähte kannst du vor allem an preiswerten und dünneren Neoprenanzügen entdecken. Sie zeichnen sich durch Robustheit aus, sind jedoch nicht wasserresistent. Diese Nähte entstehen, indem die Stiche durch das Material überlappen. Dank der Patches können die Nähte an verschiedenen Stellen nicht aufplatzen. Weil die Naht nicht wasserdicht ist, ermölicht sie zudem bei höheren Temperaturen eine bestmögliche Regulation deiner Körpertemperatur.

Die teurere Variante sind dagegen Blindstitched- und Glued-Nähte, welche vorzugsweise an dickeren Materialien zum Einsatz kommen. Hier werden die Nähte als Erstes vom Hersteller miteinander verklebt. Danach kommt der Blindstitch zum Tragen – das bedeutet, dass das Material nicht vollständig durchstochen wird. Diese Variante bietet verschiedene Vorteile, wie zum Beispiel absolute Wasserdichte, eine hohe Strapazierfähigkeit und Elastizität. Gleichzeitig zeichnen sie sich durch besonders hohen Komfort aus.

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