Directional Kiteboard – die Wellenreiter

Worin liegen eigentlich die Unterschiede der Kiteboard-Modelle – wir geben einen Überblick

Teil2: Directional Kiteboard

Beim Versuch sich mit den Kiteboard-Modellen zu befassen kann man schnell den Überblick verlieren. Neben einer breiten Marken- und Modellvielfalt wird man direkt mit einer Vielzahl neuer, hipper Vokabeln konfrontiert. Hier gilt es sich erst einmal zu orientieren. Wir wollen an dieser Stelle ein wenig unterstützen DAS richtige Kiteboard für sich herauszufiltern – natürlich alles zu einem adäquaten Budget.

Das Directional Kiteboard – perfekt zum Wellen reiten

Directionals sehen nicht nur aus wie Wellenreitboards. Sie sind es auch! Form und Eigenschaften sind speziell für das Abreiten von Wellen konzipiert. Aus diesem Grund sehen sie ihren großen „Brüdern“, gerade wegen der vorne zulaufenden Spitze, optisch sehr ähnlich. Durch Ihre Surfbrett-orientierte Bauweise mit entsprechend viel Volumen verleihen sie dem Fahrer mehr Auftrieb, was für mehr Stabilität in der Welle sorgt. Genau diese Stabilität erweitert den Einsatzbereich eines Directional Kiteboard aber enorm.

Nicht nur Spaß in der Welle

Surfer mit Directional Kiteboard

Surfer mit Directional Kiteboard

Dank des Volumens und dem Mehr an Auftrieb finden Directionals neben der Welle auch auf Flüssen und Seen einen perfekten Einsatzbereich. In diesen Surfgebieten ist im Vergleich zur Ost- und Nordsee oftmals weniger Wind vorhanden. Aus diesem Grund kann es sehr nützlich sein, auf ein Board mit mehr Volumen (wie bspw. beim TwinTip) zurückzugreifen. Diese Eigenschaft kann ein Directional Kiteboard auch zur idealen Leichtwindergänzung machen.

Nur in eine Richtung

Wie der Name bereits andeutet, können Directionals nur in eine Richtung gefahren werden. Das bedeutet bei Fahrtrichtungsänderungen, dass man das Kiteboard um 180 Grad drehen und die Fußstellung umgestellt werden muss. Dies Bedarf zu Beginn ein wenig Übung, was ein Directional Kiteboard eher zu einem fortgeschrittenen Board macht. Diese können sowohl mit Bindung (Straps) als auch ohne (strapless) gefahren werden.

Auch bei einem Directional Kiteboard gilt die Größenregel: größere Boards eignen sich eher für Ein- und Aufsteiger bzw. schwerere Fahrer. Dagegen sprechen die kleineren Boards eher die Fortgeschrittenen und leichteren Fahrer an.

Die Einstiegspreise für ein Directional Kiteboard liegen in der Regel deutlich über denen der TwinTips.

Cabrinha Secret Weapon 2016
  • Exzellentes Surf/Freestyle Design
  • Single- bis doppelkonkave Unterseite
  • Breite Gleitfläche für frühes Angleiten und lebendiges Feeling in der Welle
  • Eco Kork-Bambus Konstruktion
  • Quad Fin Setup

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